Die Geträumten

Die Geträumten

Um Liebe und Hass, um richtige und falsche Worte, geht es in dem Film "Die Geträumten". Im Zentrum stehen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, die sich im Nachkriegswienkennengelernt haben. Deren Briefwechsel bildet die Textgrundlage. Zwei junge Schauspieler, Anja Plaschg und Laurence Rupp, treffen sich in einem Tonstudio, um daraus zu lesen.Die dramatisch schwankenden Gefühle der Briefe - zwischen Rausch und Verlustangst,Entzücken und Erschrecken, Nähe und Fremdheit - gehen auf die Schauspieler über. Abersie amüsieren sich auch, streiten, rauchen, reden über Tattoos und Musik. Ob die Liebe damalsoder die Liebe heute, ob Inszenierung oder Dokumentation: Wo die Ebenen verschwimmen, schlägt das Herz des Films.

€3.50

Tattoos: zwischen Knast und Kunst – NZZ Format

Tattoos: zwischen Knast und Kunst - NZZ Format

Anker, Totenkopf, Ganzkörperbemalung: Tätowierungen sind omnipräsent und inflationär. In Europa ist jede zehnte, in Amerika bereits jede vierte Person tätowiert. Galten Tätowierungen noch Mitte des 20. Jahrhunderts maximal als Erkennungszeichen von Kriminellen oder Seefahrern, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten rund um die Körperbemalung ein regelrechter Hype entwickelt. In den westlichen Industrienationen gehören die Tattoos längst zum Zeitgeist und werden mitunter sogar als Kunstform tituliert. Japan geht den umgekehrten Weg und möchte Tätowierungen aus dem Alltag verbannen. Wer tätowiert ist, wird von der Gesellschaft gemieden und kann seinen Job verlieren. Ein NZZ Format über Tattoos, Trends und Traditionen.

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